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Es ist nie zu spät für eine Sonnenfinsternis, nur oft zu weit

Die Kollegen der Washington Post haben ein wunderschönes Stück Datenjournalismus zum Thema totale Sonnenfinsternisse abgeliefert.

Wenn man sein Geburtsjahr eingibt, wird angezeigt, wie viele totale Sonnenfinsternisse ich auf der Erde erleben kann, würde ich hundert Jahre alt werden. Ich habe noch 35 Mal die Gelegenheit, mir eine „Total Eclipse“ anzuschauen — viele davon sind in Afrika zu sehen und eine im Meer.
Rätselfrage: In welchem Jahr bin ich also geboren? 😉

Die Washington Post visualisiert das sehr schon mit einen dreidimensionalen Erdball, den man drehen kann. Und dazu gibt es noch etliche nette geografische Zahlenspielereien rund um die Sonnenfinsternisse, allerdings die dann — leider, aber verständlich — nur auf die USA bezogen.

Die Sonnenfinsternis-Brille wieder herauskramen

Eigentlich sollte ich mir das Erlebnis einer totalen Sonnenfinsternis gönnen, nachdem ich von der über Deutschland in Jahr 1999 wie die meisten Menschen hier fast nichts mitbekommen habe — den Wolken sei kein Dank dafür.

Wenn ich ein wenig krame, finde ich vielleicht auch noch meine Sofi-Brille, die Sonnenfinsternisbrille, die die Augen bei der Himmelsbeobachtung schützen soll. Und zu der hab ich ein besonderes Verhältnis, wurde sie doch — schon ein paar Jahre vor der 1999er-Finsternis — von einem Tüftler aus meiner Heimatstadt Würzburg erfunden. 17 Millionen Brillen wurden damals verkauft — eine davon an mich.

Screenshot Headerbild: Washington Post, skalliert und beschnitten